Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf unserer Erde. Viele Lebewesen kommen mit dem Wasser klar, das den größten Anteil der Wasservorräte auf der Erde bildet: dem Salzwasser. Wir Menschen aber und mit uns viele Tiere und Pflanzen brauchen Süßwasser. Dieses Wasser ist uns lebenswichtig.
Um nicht zu verdursten, brauchen wir täglich ausreichend Flüssigkeit, denn unser Körper setzt sich aus 60 bis 70 Prozent Wasser zusammen. Wir verlieren am Tag etwa drei Liter Wasser, zum Beispiel durch das Schwitzen oder den Toilettengang. Über diesen täglichen Wasserverlust werden schädliche Stoffe aus unserem Körper ausgeführt.
Diese Wassermenge muss nachgefüllt werden. Wasser versorgt unsere Organe mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen. Wer zu wenig trinkt, bekommt zum Beispiel leicht Kopfschmerzen.
Viele Experten meinen, dass 1,5 bis zwei Liter reichen, um die Wasserreserven im Körper aufzufüllen. Denn viele Nahrungsmittel, die wir essen, enthalten Wasser. Dazu zählen Obst und Gemüse: Kartoffeln, Nudeln, Gurken, Tomaten, Paprika, Beeren, Äpfel oder Wassermelonen.
Natürlich kann es bei großer Hitze, beim Sport, bei anstrengenden Tätigkeiten oder Krankheiten zu größerem Wasserverlust kommen. Dann muss man entsprechend mehr trinken.
In vielen Ländern gibt es Wasserwerke, die die Wasserqualität überwachen. Mit ihren Kontrollen ist garantiert, dass dieses bedeutsame Lebensmittel frei von Schadstoffen ist. Leider ist das Wasser aus dem Wasserhahn nicht überall einwandfrei.
Wer sich nicht sicher fühlt, soll Mineralwasser trinken. Entscheidend ist, dass es in einem Labor auf seine Inhaltsstoffe untersucht worden ist. Dann weiß man, welche Mineralien und Spurenelemente darin enthalten sind. Diese Stoffe bestimmen im Übrigen den Wassergeschmack.
Wer es langweilig findet, nur Leitungswasser zu trinken, kann es mit Fruchtstückchen aromatisieren. Auch Früchte oder Kräutertee eignen sich als Durstlöscher. Weniger geeignet sind Getränke, die viel Zucker enthalten. Sie sind schädlich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch gegen den Durst nicht so gut geeignet!
In Deutschland landen immer häufiger Gemüse, sogenannte Superfoods und Bio-Produkte, auf dem Tisch. Das ergab eine Untersuchung. Denn gesunde Ernährung liegt im Trend. Das heißt: Menschen achten darauf, was sie kaufen und essen. Viele sind bereit, dafür mehr Geld auszugeben.
Dahinter steckt der Wunsch, etwas Gutes nicht nur für die eigene Ernährung, sondern auch für die Umwelt zu tun. Zum Beispiel entscheiden sich viele Leute für regionale Produkte – etwa Obst, Gemüse, Eier, Brot, Milch- oder Fleischprodukte. Wie das geht? Sie kaufen diese Lebensmittel direkt bei Bauern im Hofladen oder frisch auf dem Markt. Wer regional einkauft, spart nämlich CO2 ein. Dieses Gas verstärkt, etwa so wie wenn Benzin oder Kohle verbrannt werden, den natürlichen Treibhauseffekt. Dadurch wird die Erde immer wärmer.
Der Klimawandel besorgt also viele Bürger. Sie sehen, welche Auswirkung ihre Ernährungsweise auf den Planeten haben kann. Manche entscheiden sich deshalb, den Konsum von Fleisch und Fisch zu reduzieren. Auch das spart eine Menge CO2 ein, denn bei der Tierhaltung wird sehr viel von dem klimaschädlichen Gas ausgestoßen.
Menschen, die komplett auf Fleisch und Fisch verzichten, heißen Vegetarier. Noch strenger ernähren sich Veganer: Sie essen nichts, was von Tieren kommt. Sie machen das auch aus Respekt vor den Tieren, die oft unter schlechten Bedingungen in Ställen leben. Tiere töten kommt für sie nicht in Frage. Früher waren Vegetarier und Veganer in Deutschland eine Seltenheit – heute nicht mehr. Mit den Jahren wird diese Lebensweise populärer.
Auf leckere Burger, Schnitzel und Würstchen müssen Vegetarier und Veganer aber nicht verzichten. Es gibt nämlich viele Fleischersatzprodukte im Supermarktregal: Diese Produkte bestehen aus Soja, Bohnen, Pilzen oder Weizen.
Und dann gibt es noch die Superfoods – die Superhelden unter Lebensmitteln, weil sie besonders nährstoffreich und gesund sein sollen. In Großstädten stehen sie in vielen Cafés oder Restaurants auf der Speisekarte. Superfoods kommen aus exotischen Ländern, also von weit her: Goji-Beeren, Chia-Samen oder Quinoa. Für viele Bürger macht das den Reiz aus, weil es eine Neuheit ist. Doch nicht immer sind Superfoods nachhaltig – sie haben auch Schattenseiten. Sie müssen eine lange Reise nach Deutschland antreten, auch die Landwirtschaft leidet in den jeweiligen Ländern aufgrund der hohen Nachfrage weltweit. Oft gibt es heimische Alternativen, sagen Experten.
Trends gibt es also nicht nur in der Mode, sondern auch bei der Ernährung.
Was ist gesund? fragt ein kleiner Hund.
Er fragt ein Kind. Das denkt nach.
Schenkt dem Hund ein Bonbon und sagt:
Bonbon heißt gut. Und Gutes macht froh.
Sich freuen, das ist gesund.
Da freut er sich sehr, der kleine Hund.
Er fragt die uralte Nachbarin.
Die sieht das Hündchen freundlich an.
Sie strickt ihm ein Mützchen, kuschelig warm,
mit vielen bunten Farben darin.
Freundlich und warm, kuschelig und bunt.
Das Hündchen spürt selbst: Das ist gesund.
Dann trifft er die Katze, die ist sehr schlau.
Was ist gesund? fragt der Hund.
Die Katze gähnt lange. Spricht dann: Miau!
Sie teilt mit dem Hündchen die Milch.
Freunde treffen, mit ihnen zuweilen
Milch und schwierige Fragen zu teilen,
hält uns gesund. Das merkt sich der Hund.
Er fragt einen Vogel. Der breitet die Flügel,
steigt weit hinauf und lacht: DAS
ist gesund! Ich kann doch nicht fliegen,
jammert der Hund. Von oben der Vogel:
Tu, was dir gefällt! Gesund ist, wenn jeder macht,
was er kann! Na dann, sagt der Hund.
Rennt los und bellt froh den Vogel laut an.